Forschungskooperationen

PIDSO erforscht laufend neue Materialien, Produktionsverfahren und Technologien aus vielen verschiedenen Branchen und Fachbereichen, um die Grenzen des technisch Machbaren im Bereich Hochfrequenztechnologie ständig zu erweitern. Diese Forschungstätigkeit fließt direkt in die Entwicklung innovativer Kundenlösungen und Antennenprodukte ein.

PIDSO war unter anderem an folgenden Forschungsprojekten beteiligt:

Entwicklung und In-Situ-Erprobung eines EIV
(Elektro-Impuls-Verfahren) -Bohrsystems (ISEB)

Ein Forschungsprogramm von Baker Hughes INTEQ GmbH im Rahmen des Förderprogrammes des Deutschen BMWi für Forschung und Entwicklung im Bereich der Geothermie.

Die einzige bekannte grundlastfähige regenerative Energiequelle ist die Geothermie. Die Kosten für die Nutzung dieser nahezu unerschöpflichen Ressource werden maßgeblich durch den finanziellen Aufwand für die benötigten Bohrungen bestimmt, dabei stellen harte und schwer bohrbare Formationen eine enorme Herausforderung dar.

Im Rahmen des Forschungsprogrammes von Baker Hughes INTEQ GmbH werden daher alternative Bohrverfahren, wie das EIV (Elektrik Impulse Verfahren), hinsichtlich ihres potentiellen Kosteneinsparungspotentiales untersucht.

Im Teilprojekt „Kompatibilität Bohrstrang, Kommunikation und Test“ wurde hauptsächlich die technische-wirtschaftliche Machbarkeit des EIV Verfahrens unter hohem Druck untersucht und bewertet. Unter anderem wurden Modellierungen und Simulationen zur Optimierung der Konstruktion der Abbauelektrode durchgeführt. Anschließend wurde die Elektrode im additiven Druckverfahren hergestellt und zum Patent angemeldet.

Forschungspartner:

  • Baker Hughes INTEQ GmbH - Celle Technology Center
    (Forschungsleitung)
  • TU Bergakademie Freiberg
    Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau
  • TU Dresden
    Institut für Fluidtechnik

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Funktechnologien für nachhaltige Mobilität
Modul 5: Integrated Vehicle Chassis Antennas

Christian Doppler-Laboratorium an der TU Wien

Das Christian Doppler Laboratorium für Funktechnologien für nachhaltige Mobilität beschäftigt sich mit grundlegenden Forschungsfragen der drahtlosen Kommunikation für den Transport von Menschen, Gütern und Nachrichten.

Gemeinsam mit BMW Forschung und der Technischen Universität wird an neuartigen Entwurfsmethodiken und Fertigungsverfahren von Antennensystemen mit verbesserten Abstrahlungseigenschaften gearbeitet.

Die Forschungsaktivitäten zielen auf die Verbesserung der Fahrzeug-Vernetzungseigenschaften zur Steigerung von Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr im Rahmen sogenannter Intelligent Transportation Systems (ITS) ab.

OMOSA
Open Modular/Open Source Avionics Architecture for Remotely Piloted Aircraft Systems

Forschungsprojekt der FH Joanneum Gesellschaft mbH

Durch die Untersuchung und Anpassung einer modularer Open-Source-Systemarchitektur der Avionik speziell an die Herausforderungen kleiner unbemannter Luftfahrzeuge soll eine optimale Lösung hinsichtlich Genauigkeit und Zuverlässigkeit erreicht werden.

Um die Sicherheitsmargen für unbemannte Luftfahrzeuge zu erhöhen, besteht ein Schwerpunkt der Forschung in der zuverlässigen Definition der Qualitätsmaße für die Leistungen des Navigationsmoduls.

Forschungspartner:

  • FH Joanneum GmbH
    (Forschungsleitung)
  • Technische Universität Graz-Institut für Navigation
  • Aerodyne Systems GmbH

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RelCon
Reliable Control of Semi-Autonomous Platforms

Ein Projekt der FFG – der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Auftrag des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)

Das österreichische Sicherheitsforschungsförderprogramm (kurz "KIRAS") ist ein nationales Programm zur Förderung der Sicherheitsforschung in Österreich. Partner sind unter anderem die FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH sowie das BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Durch den integrierten Einsatz von autonomen Fahrzeugen und Teleoperatoren soll eine schnelle, flexible und zuverlässige Reaktion auf variable Einsatzszenarien möglich werden. Ergebnis ist ein neuartiges Konzept für einen Autopiloten, der in Verbindung mit einem Teleoperator vorgegebene Einsatzaufgaben flexibel, zuverlässig und robust erfüllt.

Forschungspartner:

  • AIT-Austrian Institut of Technology
    (Forschungsleitung)
  • Taurob GmbH
  • Johannes Kepler Universität
  • Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH Österreich

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RPA-AI
Remotely Piloted Aircraft – Airspace Integration

Ein Projekt der FFG – der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im Auftrag des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)

RPA-AI ist ein Forschungsprojekt im Rahmen von FFG TAKE-OFF - ein Programm zur Umsetzung der FTI (Forschung-Technologie-Innovation) - Strategie für den österreichischen Luftfahrtsektor. TAKE-OFF Projekte sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandortes Österreich sichern, Umweltschutz und Schadstoffreduktion forcieren und das Luftverkehrssystem durch Innovationen gesamtheitlich verbessern.

Im Rahmen dieses Projektes wurde ein Kollisionsvermeidungssystem entwickelt, dass speziell für den Einsatz von RPAs (Remotely Piloted Aircraft) ausgelegt ist. Dazu musste die erforderliche Hardware miniaturisiert und die Software an die geänderten Hardwareanforderungen angepasst sowie in den meisten Fällen neugestaltet werden. Die Einbindung und Verwendung von Kollisionsvermeidungs- algorithmen spielten dabei eine entscheidende Rolle für den sicheren Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen.

Forschungspartner:

  • AIT - Austrian Institut of Technology GmbH
    (Forschungsleitung)
  • Novotech Elektronik GmbH
  • HB Flugtechnik GesmbH
  • Diamond Aircraft Industries GmbH

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